Felix Burda Award 2013 in der Kategorie „Besonderes Jahresengagement“ geht an „1000 Leben retten Ruhr“.

„1000 Leben retten Ruhr“  erhielt die bundesweit höchste gesellschaftliche Auszeichnung für Projekte der Darmkrebsprävention. Das Unternehmen Yakult honorierte die Projektumsetzung  zusätzlich mit 5.000 €.

Initiiert von der Arbeitsgemeinschaft „Essen forscht und heilt“ und durchgeführt in Kooperation mit dem Initiativkreis Ruhr, wurde das Projekt in nur 2 Jahren zu Deutschlands größte regionale Initiative für Darmkrebsprävention, wie der bekannte Essener Schauspieler Henning Baum in seiner Laudatio am 14. April im Adlon Hotel in Berlin betonte.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Reinhard Paß, Initiativkreismoderator Bodo Hombach und Initiativkreismitglied Dr. Wulf H. Bernotat sowie unter der Projektleitung von Professor Michael Betzler haben sich rund 300 Unternehmen der Initiative angeschlossen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen ersten und für sie kostenlosen Zugang zur Darmkrebsprävention ermöglicht. Neben einer allgemeinen Informationsschrift und  einem Fragebogen zur Erfassung des genetischen Krebsrisikos, konnten die Menschen auch einen immunologischen Stuhlbluttest anfordern und durchführen. Unserem Medienpartner, der WAZ Mediengruppe, und der ausführlichen Presseberichterstattung ist es zu danken, dass inzwischen fast 60.000 Menschen aus 52 Kommunen einen Test angefordert haben und rund 2 Millionen Menschen medial für das Thema Darmkrebsprävention informiert und sensibilisiert wurden.

Die Botschaft lautet: Darmkrebs ist fast zu 100 Prozent vermeidbar! Aber leider ist er trotzdem mit fast 75000 Neuerkrankungen pro Jahr die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland.

Und die Nachfrage von Unternehmen in Sachen Projektteilnahme geht weiter. Diese Entwicklung hat die Förderer des Projektes, die Sparkasse Essen, die Noweda EG, die AOK Rheinland Hamburg und die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft  motiviert, ihr großzügiges Engagement bis zum Jahre 2015 fortzusetzen und die Projektkosten zu gewährleisten.

Die Projektgeschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Winfried Book und Claus Simon wird also weiter Unternehmen werben und beraten , betriebliche Gesundheitstage unterstützen, Vorträge von Medizinern vor Ort organisieren, Projektdokumentationen erstellen, Unternehmensnetzwerke in Sachen „Gesundheit am Arbeitsplatz“ anregen, Öffentlichkeit herstellen und den Test auch weiter Menschen anbieten, die nicht in einem der teilnehmenden Unternehmen beschäftigt sind. Auch hiervon haben schon einige tausend Menschen Gebrauch gemacht.

Professor Michael Betzler und Winfried Book betonten vor den anwesenden Gästen und der Presse in Berlin ihre Freude über den Gewinn der Auszeichnung. Beide betonten mehrfach „Wir nehmen diesen Preis stellvertretend für die vielen teilnehmenden Unternehmen und Menschen sowie für  unsere Projektpartner an, denn ihnen gehört diese Auszeichnung“.

Informationen erteilt die bei der Essener Wirtschaftsförderung ansässige Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0201/ 82024-49 oder unter info@1000-leben-retten-ruhr.
Preisträger Aktionsbündnis

Bildrechte: Felix Burda Stiftung, München

Namen: v.l. Rolf Buchwitz (Vorstand der AOK Rheinland Hamburg), Prof. Dr. Hans-Georg Krengel (Chefgastroenterologe am Katholischen Klinikum Essen und Mitglied der Projektgruppe), Winfried Book (GF der AG „Essen forscht und heilt“), Dr. Dietmar Düdden (GF der Essener Wirtschaftsförderung), Prof. Dr. Michael Betzler (Projektleiter), Henning Baum (Schauspieler und Künstler).

1.000 Leben retten Ruhr zieht Bilanz für das erste Jahr der Aktion

„Die Erwartungen wurden weit übertroffen“, kommentierte Projektleiter Prof. Dr. Michael Betzler das Jahresergebnis der Initiative „1.000 Leben retten Ruhr“ auf der Jahrespressekonferenz im Quartier der ThyssenKrupp AG am 27.02.2012.

Nach nur einem Jahr haben sich über 200 Unternehmen für die Kampagne interessiert und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Informationen zum Thema Darmkrebsvorsorge und einen für sie kostenlosen immunologischen Stuhlbluttest angeboten. Mehr als 33.000 Tests wurden bestellt, 23.000 bislang schon ausgewertet und bei rund 1.500 (6,5 %) wurde Stuhlblut entdeckt.

Mehr als 3.500 Menschen, die nicht in einem der teilnehmenden Unternehmen beschäftigt sind, nutzen die Chance an dem Öffentlichkeitsprogramm der Initiative teilzunehmen. Hier lag die Rate der Stuhlblutnachweise sogar bei 8,4%.

Alle betroffenen Menschen mit Stuhlblut können und sollten das Ergebnis nun von einem Arzt ihrer Wahl abklären lassen, so der dringende  Appell der Projektinitiatoren.

Nicht jeder „positive“ Fall, so Prof. Betzler, bedeutet gleich eine Darmkrebsdiagnose, aber in jedem Fall muss die Ursache des Stuhlblutes diagnostiziert werden.

Zum Hintergrund:

  • Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland (auch bezogen auf die Mortalität)
  • Darmkrebs ist bei entsprechender Vorsorge zu fast 100 % vermeidbar
  • Darmkrebs verschafft persönliches und familiäres Leid
  • Darmkrebs verursacht hohe volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Kosten

Auf Initiative der AG „Essen forscht und heilt“, mit großer Unterstützung des Initiativkreises Ruhr und der Stiftung Lebensblicke hat sich das Ruhrgebiet aufgemacht und den Kampf gegen den Darmkrebs angenommen. Bereits heute kommen die teilnehmenden   Unternehmen aus 42 Kommunen innerhalb und außerhalb des Ruhrgebietes. Es ist die bundesweit größte regionale Initiative dieser Art.

Die Projektschirmherren, der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß, der Moderator des Initiativkreises, Bodo Hombach sowie dessen Vorgänger, Dr. Wulf Bernotat, zeigten sich in Ihren Statements sehr erfreut und motivierten das Projektteam noch viele weitere Unternehmen und Personen für die Darmkrebsvorsorge zu gewinnen. Den Anfang machte IR-Schirmherr Dr. Bernotat persönlich, indem er noch während der Pressekonferenz ein weiteres teilnehmendes Unternehmen organisierte. Ralf Labonte, Vorstand der ThyssenKrupp AG, machte deutlich, dass ein funktionierendes betriebliches Gesundheitsmanagement zur Personalverantwortlichkeit von Unternehmen und Unternehmern gehört. „Netzwerkangebote wie „1000 Leben retten Ruhr“, so Labonte, böten auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, die im Vergleich zu Konzernen oftmals nicht über die notwendigen logistischen Voraussetzungen verfügten, sinnvolle und effiziente Möglichkeiten für entsprechende gesundheitsfördernde Angebote“.

Neben der Medienpartnerschaft mit der WAZ Mediengruppe und der Unterstützung durch die Projektförderer – Sparkasse Essen, Noweda eG und AOK Rheinland Hamburg – verfügt die Initiative über ein weiteres Kommunikationsinstrument.

Dank des finanziellen Engagements der Evonik Industries AG sowie der ThyssenKrupp AG verfügt die Initiative jetzt über eine App, die über http://itunes.apple.com/de/app/1.000-leben-retten-ruhr!/id503839841?mt=8 kostenlos abrufbar ist. Diese APP ist umso wichtiger, weil hiermit auch die jüngeren Generationen für das Thema Darmkrebsvorsorge gewonnen werden sollen. Zum Ergebnis der ausgewerteten Tests gehört auch, dass rund 37 % aller Stuhlblutnachweise im Altersegment „50 und jünger“ festgestellt wurden.

Projektleiter Prof. Betzler dankte abschließend der Stadt Essen und der Essener Wirtschaftsförderung für ihre großzügige organisatorische Unterstützung. Die Projektgeschäftsstelle konnte wegen dieses Engagement in den Räumen der Essener Wirtschaftsförderung Platz finden und an die Geschäftsstelle der AG „Essen forscht und heilt“ angebunden werden.

Die Aktion 1.000 Leben retten Ruhr auf der Messe gesund.leben

Die erste gesund.leben ist erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 11. – 13. November besuchten rund 22.000 Besucher die gesund.leben, die im Rahmen der MODE HEIM HANDWERK stattgefunden hat. Die Aktion 1.000 Leben retten Ruhr hat sich mit einem Stand auf der Messe präsentiert. Hier finden Sie ein Video von der Messe.

http://www.messe-essen.tv/mode-heim-handwerk/video/gesundleben/

Zwischenbilanz: „1.000 Leben retten Ruhr“: 140 Unternehmen machen mit

Darmkrebs-Prävention ist großer Erfolg. Bereits 8.584 Tests wurden ausgewertet.

Initiativkreis-Moderator Bodo Hombach: „Rote Karte für Darmkrebs im Ruhrgebiet!“

Nach sechs Monaten können die Initiatoren von „Essen forscht und heilt“ für ihre Initiative „1.000 Leben retten Ruhr“ eine positive Bilanz ziehen: Bis zum heutigen Tag haben 63 von 140 Unternehmen mit der Projektumsetzung begonnen. Dabei wurden schon jetzt 21.008 Tests angefordert und bereits 8.584 ausgewertet. Fast sechs Prozent der ausgewerteten Tests (493) hatten ein „positives Ergebnis“, also den Nachweis von Stuhlblut.

Das Projekt ist im Februar mit rund 50 Unternehmen und Institutionen gestartet. Heute füllen 140 Unternehmen aus 32 Kommunen und Landkreisen die Projektdatenbank. Schwerpunkt ist das Ruhrgebiet – allerdings sind auch Unternehmen aus den Regionen Münsterland, Ostwestfalen, Sauerland und der Rheinschiene vertreten.

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Mit 50 steigt das Risiko

Wie man Darmkrebs vorbeugt. Wer familiär belastet ist. Und warum man sich vor einer Spiegelung nicht fürchten sollte. Aktueller Artikel als PDF-Download. (WAZ, 19. März 2011)

Fragen zum Darmkrebs? Darmkrebs-Spezialisten heute am Telefon

10.03.11 WAZ – Am WAZ-Gesundheitstelefon beantworten vier Ärzte von 17 bis 19 Uhr Ihre Fragen. Infos zu Risiken, zur Vorsorge und zu modernen Therapien.
WAZ_1000 Leben retten_Gesundheitstelefon_10.03.2011

09.03.11 NRZ – Vier Ärzte sind morgen (17-19 Uhr) für Sie am NRZ-Gesundheitstelefon und geben Antworten.
NRZ_1000 Leben retten_ Gesundheitstelefon_09.03.2011

Das Online-Portal derwesten.de veröffentlichte am 11. Februar 2011 den Artikel Unternehmen gegen den Darmkrebs

Essen. 73.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. In Essen will das jetzt gegründete Aktionsbündnis „1000 Leben retten – Ruhr“ der tückischen Krankheit den Kampf ansagen. Unternehmen und Institutionen werden als Mitstreiter … Weiter lesen.

Unternehmen gegen den Darmkrebs

Aktionsbündnis „1000 Leben retten – Ruhr“ sucht Arbeitgeber, denen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter am Herzen liegt.

Überleben mit Mut zur Vorsorge

Initiative gegen Darmkrebs gestartet in WESTFALENPOST (12.02.2011)

Bleiben Sie gesund!
Mit Hilfe der Darmkrebsvorsorge und großzügiger Unterstützung von AOK, NOWEDA und SPARKASSE ESSEN
AOK NOWEDA Sparkasse Essen